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Physiotherapie & Wissen | |
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BIOSS-Professor erforscht neue Strategie zur Herstellung von Knie-Implantaten
Oft sind Schäden an den großen Gelenken, wie Knie, Fuß, Hüfte oder Schulter der Anfang eines schmerzhaften und die Beweglichkeit einschränkenden Prozesses. Weil Knorpel nach Abschluss des Körperwachstums nicht mehr nachwachsen, werden Defekte, wie sie durch Unfälle und Abnutzung entstehen, nicht durch neue Knorpelbildung aufgefangen. Gentechnik und Molekularbiologie ermöglichen es heute, gesunde Knorpelzellen zu entnehmen und außerhalb des Körpers unter speziellen Bedingungen zu vermehren. Diese Knorpelgewebe können dann in den Knorpeldefekt eingebracht werden und wachsen dort wieder an. Bislang ist das Reparieren von Knorpel- und Knochenschäden durch körpereigenes Material jedoch schwierig. Das Nachzüchten von körpereigenem Gewebe ist kompliziert und teuer, bis zur gewünschten Funktionsfähigkeit des Implantates dauert es sehr lange. Die Entwicklung dieser neuen Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. In dem renommierten US-amerikanischen Fachjournal PNAS erläutern Prof. Shastri und seine Mitautoren eine neue klinische Strategie zur "de novo"- Herstellung von passgerechtem Knorpelgewebe in nur drei Wochen. Den Wissenschaftlern gelang es, große Knorpelstücke im lebenden Gewebe mittels eines speziellen Verfahrens zu erzeugen. Durch die einfache Zugabe von Agarose-Gel, einem in der Biochemie gebräuchlichen Biomaterial in die Membran von der die Knochenoberfläche bedeckt ist, konnte in diesem Bereich Sauerstoffmangel erzeugt werden. Dieser Sauerstoffmangel (hypoxia) veranlasst und stimuliert die Knorpelentwicklung, so die zentrale These der Arbeit. Die in diesem Bioreaktor hergestellte Knorpelsubstanz wurde ins Knie transplantiert, passte sich dort gut an die neue Umgebung an und zeigte auch nach neun Monaten noch keine Anzeichen von Verkalkung. Publikation: Molly M. Stevens, Robert P. Marini, Dirk Schaefer, Joshua Aronson, Robert Langer, and V. Prasad Shastri: In vivo engineering of organs: The bone bioreactorPNAS 2005 102:11450-11455; published online before print July 29, 2005, doi:10.1073/pnas.0504705102 Kontakt: Prof. Dr. Prasad Shastri Zentrum für biologische Signalstudien (BIOSS) Tel.: 0761/203-6268 Fax: 0761/203-5016 E-Mail:Prasad.Shastri@bioss.uni-freiburg.de
Depressionen Nehmen Patienten mit Depressionen zusätzlich zur Medikamenten an einem strukturierten Ausdauertraining teil, reduzieren sich deren Symptomen deutlich. Nach wissenschaftlicher Untersuchung hat ein Forscherteam von der Charité Berlin, die Effektivität eines Ausdauertraining auf dem Laufband bei Patienten mit mittlerer bis schwerer Depression feststellen können. 'Ein Ausdauertraining verbessert die Symptome von Patienten mit Depressionen deutlich und hilft somit als Zusatzmassnahme zur medikamentösen Therapie.
Regelmässiges Milchtrinken erhöht die Knochenmasse bei adoleszenten Mädchen Charakteristik der eingeschlossenen Probandinnen: 82 Schülerinnen in Sheffield mit einem mittleren Alter von 12.2 Jahren Studiendauer: 18 Monate Kontrollgruppe (Placebo): normale Ernährung Therapiegruppe: zusätzlich zur normalen Ernährung 568 ml Milch (normale oder fettreduzierte Milch je nach Wunsch der Studienteilnehmerin. Der Kalziumgehalt in normaler und entfetteter Milch ist identisch. Studiendesign: Randomisiert, kontrollierte Studie Resultate: nach 18 Monaten Kommentar: Die
Adoleszenz ist eine wichtige Zeit für die Akquisition von Knochenmasse und
diese ist möglicherweise einer der wichtigsten protektiven Faktoren gegen
Knochenfrakturen im höheren Lebensalter.
Zu viele Vitamine schaden Forscher der Universität Kopenhagen nahmen in einer Metaanalyse 68 Interventionsstudien unter die Lupe. Es ergab sich eine leicht erhöhte Sterberate für Personen, die Vitamin A, Beta-Karotin und Vitamin E erhielten. Die Forscher spekulieren, ob diese Antioxidanten nicht nur Radicale abfangen, sonden auch wichtige Abwehrmechanismen beispielweise bei Krebs schwächen!
Schnellere Regeneration nach Schlaganfall mit Sport Patienten,die
sich vor einem Schlaganfall regelmäßig sportlich betätigt haben,
erholen sich schneller als Patienten, die vor der Erkrankung keinen Sport gemacht
haben. Forscher der Charite Berlin entdeckten ein Enzym, das bei körperlicher
Aktivität ansteigt und vermehrt Stickstoffmonoxid freisetzt. Dadurch wird
das Gehirn besser durchblutet, Tennisellenbogen Patienten,
die an einem Tennisellenbogen leiden, kann mit Physiotherapie langfristig besser
geholfen werden als mit Kortisoninjektionen. Zu diesem Ergebnis kamen Leanne Bisset
und ihre Kollegen von der Universität Queensland, Australien, in ihrer randomisierten
und kontrollierten Studie. An der Untersuchung nahmen 198 Patienten teil, die
seit mindestens sechs Wochen an einem Tennisellenbogen gelitten hatten. Die Forscher
teilten die Probanden per Zufall in drei Gruppen ein: Die Teilnehmer der ersten
Gruppe erhielten ein bis zwei Kortisoninjektionen in die schmerzhaften Stellen
am Ellenbogen. Die Patienten der zweiten Gruppe bekamen über sechs Wochen
acht jeweils 30 Minuten lange physiotherapeutische Behandlungen mit Mobilisationen,
Übungen und einem Heimprogramm (<*> Abb.). Die dritte Gruppe diente
als Kontrollgruppe und erhielt keine Therapie. Zur Verlaufsdokumentation benutzten
Bisset und ihre Kollegen unter anderem ein Dynamometer zur Messung der schmerzfreien
Griffstärke, eine subjektive Zufriedenheitsskala sowie einen Fragebogen zur
Einschätzung der Ellenbogenfunktion im Alltag.
Abnehmen mit Diät oder Sport? Eine kalorienreduzierte Diät eignet sich zum abnehmen genau so gut wie Sport. zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Forscher, die eine Studie mit 35 Teilnehmern durchführten. Die Diätgruppe reduzierte die Kalorien um 25%, die Sportgruppe steigerte den Kalorienverbrauch um 12.5% und verringerte zusätzlich die Kalorienzufuhr um 12.5% Beide Gruppen hatten nach einem halben Jahr 10% ihren Körpergewichtes verloren und den Fettanteil deutlich reduziert.
Eine Stunde Sport am Tag hält Kinder fit Kinder, die sich mindestens 60 Minuten pro Tag bewegen, bleiben gesund. Zudem steigert eine abwechslungsreiche Betätigung Zufriedenheit und Wohlbefinden. Wissenschaftler belegen dies anhand von Daten aus über 850 Studien. Demnach hat Sport vorallem einen Einfluss auf das Körperfett und das Selbstbild von Kinder.
Rauchen begünstigt Arthrose Rauchen fördert den Schwund von Gelenkknorpel. Ausserdem haben Raucher mit Kniearthrose stärkere Schmerzen als Nichtraucher. Wissenschaftler in den USA untersuchten den Kniegelenksknorpel von 159 Männern mit Kniearthrose, 19 davon waren nicht Raucher. Bei den Rauchern war nach 15 und 30 monaten ein deutlich vermehrter Knorpelrückgang erkennbar. Auch bezüglich Schmerzen gaben die Raucher im Durchschnitt 20% mehr Schmerzen an. Die Kniearthrose scheint somit bei Rauchern schneller und schmerzvoller zu sein als bei Nichtrauchern.
Gesunder naturtrüber Apfelsaft Der naturtrüber Apfelsaft enthalt fünfmsl mehr gesundheitsförderende Stoffen als die klare Variant. Die Antioxidanten im naturtrüben Apfelsaft federn sogenannte freie Radikalen ab und beugen somit Krankheiten vor. Diese Antioxidanten gehen bei der Verarbeitung von Apfelsaft verloren.
Kreuzbandriss: Indiz für schwere Conarthrose Gonarthrose-Patienten
mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes entwickeln eine schwerere Form der Gonarthrose
als Patienten ohne Ruptur. Zu diesem Ergebnis kam Catherine Hill vom Queen Elisabeth
Hospital in Woodville, Australien. Die Wissenschaftlerin und ihr Team untersuchten
360 Patienten mit schmerzhafter Gonarthrose. Bei 22,8% der Patienten war das vordere
Kreuzband gerissen. Doppelt so viele Patienten mit Kreuzbandriss hatten einen
verschmälerten Gelenkspalt wie Patienten ohne Ruptur. Der verschmälerte
Gelenkspalt im Röntgenbild ist ein Hinweis darauf, dass die Knorpelmasse Sie möchten etwas Wissen über Meniskusverletzungen? Bessere
Diagnostik für die Halswirbelsäule Radiologen des Universitätsklinikums Essen (Deutschland) erstellten erstmals Magnetresonanzbilder der Halswirbelsäule, während der Patient seine Halswirbelsäule vor- und rückwärts neigt. Bisher gelang eine Aufnahme der HWS nur in Ruhe und bei entspannter Lagerung des Patienten. Oft zeigten die Bilder keine krankhaften Befunde, obwohl die Patienten über Schmerzen oder neurologische Ausfälle klagten. Die Wissenschaftler hoffen, dass man die pathologischen Strukturen mit der neuen Methode besser darstellen kann als bisher Sie möchten etwas über Schleudertrauma
Implantat hält Wirbelsäule beweglich Am
Universitätsklinikum Göttingen (Deutschland) behandeln Ärzte Patienten
mit Bandscheibenschäden
COPD
(Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist die sechsthäufigste Todesursache
weltweit. In 90% aller Fälle sei Tabakrauchen die Ursache für die Erkrankung,
erklärt ein Mediziner der Klinik Bad Reichenhall. Die
Unwissenheit über Herzversagen Wenige
Menschen in den europäischen Ländern wissen über Herzversagen Bescheid.
Wissenschaftler sehen dadurch das Leben vieler Menschen gefährdet und das
Gesundheitssystem unnötig belastet. Dies ergab die internationale
Erkältung durch kühle Füße
Eine Unterkühlung der Füße verursacht Symptome einer Erkältung.
Wissenschaftler der Cardiff University in Wales führten hierzu eine Studie
an 180 Personen durch. Die Hälfte aller Teilnehmer badete für 20 Minuten
ihre Füße in Eiswasser, während die übrigen Teilnehmer Socken
trugen und ihre Füße in trockene Schüsseln hielten. Nach etwa
fünf Tagen traten bei 29% der "gekühlten Personen" Symptome
einer Erkältung auf. Bei den übrigen
Curry wirkt gegen Entzündungen Das
Gewürz Kurkuma gibt dem Currypulver seine gelbe Färbung und hat in der
ayurvedischen Medizin eine lange Tradition. Amerikanische Wissenschaftler stellten
fest, dass Kurkuma unterstützend bei Arthritis helfen kann. Im Tier
Nocebo - der negative Placebo-Effekt
Erwartet ein Patient Schmerzen bei einer Behandlung oder Nebenwirkungen von Medikamenten,
so treten diese auch gehäuft auf. Dieses Beispiel verdeutlicht den Nocebo-Effekt,
der das Gegenstück zum Placebo-Effekt darstellt. Angst vor Schmerz lässt
Schmerz entstehen. Dafür verantwortlich ist ein Botenstoff, der im Gehirn
die Angst in Schmerzen umsetzt. Diese Vorgänge entschlüsselten italienische
Forscher, die jetzt an einem Mittel arbeiten, das diese negativen Auswirkungen
unterdrücken soll. Placebos wirken physisch Placebos haben nicht nur eine psychologische Wirkung, sondern auch eine reale physische. Forscher der University of Michigan (USA) haben in einer Studie nachgewiesen, dass die Einnahme von Placebos Endorphine im Gehirn freisetzt. Diese lindern Schmerzen. Somit konnte mann erstmals in einer Studie belegen, dass sich die Wirkung von Placebos nicht nur auf psychologische Ebene beschränkt.
Vorfusslauf schützt nicht von Ueberbelastung Vorfusslauf verhindert keine Verletzungen beim Laufen. Beim Vorfusslauf federn Wadenmuskulatur und Achillessehne das Körpergewicht ab. Im Gegensatz zum Vorfusslauf wird beim Rückfusslauf die Sehnenregion am Innenknöchel mehr belastet. Da bei beiden Laufarten Ueberbelastungsprobleme auftauchen können, haben Läufer, die seit Jahren beschwerdefrei rennen, kein Grund, ihren Laufstil zu ändern.
Olivenöl als Schmerzmittel Natives Olivenöl wirkt wie das Schmerzmittel Ibuprofen. Es enthält Oleocanthal-einen Stoff, der entzündungshemmend ist und ebenso wie Ibuprofen ein brennen im Hals auslöst. Akute Schmerzen könne man zwar nicht behandeln, so die Wissenschaftler. Denn dafür sei die Dosis des Oleocanthals im Olivenöl zu gering. Allerdings gebe Olecanthal eine Erklärung dafür, warum die mediterrane Diät mit viel Olivenöl gesundheitsfordernd wirke.
Beim Nordic Walking arbeiten die Schulter- und Nackemuskeln ökonomisch. Der Tonus dieser Muskeln ist trotz des Kraftaufwands gering. Für Personen, die an einen Bildschirmarbeitsplatz arbeiten, ist dies von Vorteil: Bei ihnen können sich durch Nordic Walking Verspannungen in der Nackenmuskulatur reduzieren.
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